Mit dem Camper ins Valley of Fire

Von Las Vegas aus fahren wir ins Valley of Fire, Nevadas ältester und größter State Park

Mein Tipp für einen Tagesausflug von Las Vegas aus oder als Station eurer Rundreise an der Westküste der USA: das “Tal des Feuers” mit seinen scheinbar glühenden Felsformationen.

von Tina Schomann

Gute-Laune-Mensch und Optimistin in allen Lebenslagen. Immer die nächste Reise in Planung. Las Vegas ist mein „das geht immer und muss immer wieder sein“-Reiseziel! Mein Dauerfernweh nach der weiten Welt bekomme ich hoffentlich nie wieder los. Naturliebhaberin und Tierfreundin. Liebevolle Tante und Draußen-Mensch. Nordamerika Fan... am liebsten mit dem Camper zu zweit irgendwo im Nirgendwo.

Während meiner Camper-Rundreise durch die USA im Jahr 2015 besuchte ich zum ersten Mal das Valley of Fire. Wir waren im Juni unterwegs und zu dieser Jahreszeit können die Temperaturen hier schnell mal über 40 Grad Celsius klettern – und das schon in den Morgenstunden. Die Hitze ist allerdings nicht der Grund für die Namensgebung: Am Abend, wenn die Sonne ganz tief steht, scheinen die Felsformationen im Valley of Fire zu glühen. Sie nehmen alle nur erdenklichen Rot- und Orangetöne an. Dieses Fleckchen Erde ist ein wahres Kunstwerk von Mutter Natur.

Von Las Vegas aus ist das Valley of Fire ein toller Tagesausflug: Für die etwa 80 Kilometer bis in den State Park sollte man gut eine Stunde Fahrzeit einrechnen. Ein Wimpernschlag, vergisst man beim Anblick der Felsformationen doch die Zeit vollkommen.

Camping im Valley of Fire

Als wir mit dem Camper unterwegs waren, mieteten wir einen Stellplatz am Atlatl Rock. Hier gilt das Prinzip: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Freie Platzwahl. Auch wenn das Valley of Fire noch lange nicht so bekannt ist wie der Grand Canyon, so ist dieser State Park trotzdem sehr beliebt. Wer an den Wochenenden kommt, sollte deshalb früh anreisen, denn einen Stellplatz zu reservieren ist nicht möglich. Einen weiteren Campingplatz gibt es am Arch Rock. Die Gebühren sind mit 20 $ + 10 $ Hook-Up (Anschlussgebühren für Strom-, Frisch- und Abwasser) recht erschwinglich. 

Während unserer Rundreise haben wir einen Tag in diesem State Park verbracht. Wir sind in den frühen Morgenstunden aufgebrochen, um den Scenic Way abzufahren. Wegen der hohen Temperaturen – bereits um 9 Uhr morgens wurde die 30-Grad-Marke geknackt – haben wir nur zwei kurze Wanderungen gemacht.

Wandern in Nevadas State Park

Zuerst sind mir den “Mouse´s Tank” abgelaufen, einen Rundweg von knapp einem Kilometer Länge. Dieser Trail war schön, die Wandzeichnungen der Anasazi-Indianer sehr beeindruckend.

Den Atem verschlagen hat uns dann der Anblick der Fire Waves auf dem gleichnamigen, etwa drei Kilometer langen Rundweg: Die Felsen aus rotem Gestein sind hier wellenförmig und von hellen Streifen durchzogen, die diese außergewöhnliche Form unterstreichen. Als hätte jemand die schönsten Wellen der Ozeane in den feuerroten Stein gemeißelt, auf dass sie niemals vergehen. Wunderschön – und das ist eine Untertreibung.

Als ich 2018 zum fünften Mal eine Reise nach Las Vegas unternahm, musste ich hier einfach nochmal herkommen. Und ich war genau so hingerissen und beeindruckt vom Valley of Fire wie beim ersten Mal. 

 

Impressionen Valley of Fire, Nevada

von Tina Schomann

Gute-Laune-Mensch und Optimistin in allen Lebenslagen. Immer die nächste Reise in Planung. Las Vegas ist mein „das geht immer und muss immer wieder sein“-Reiseziel! Mein Dauerfernweh nach der weiten Welt bekomme ich hoffentlich nie wieder los. Naturliebhaberin und Tierfreundin. Liebevolle Tante und Draußen-Mensch. Nordamerika Fan... am liebsten mit dem Camper zu zweit irgendwo im Nirgendwo.

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Montag – Freitag 09:00 – 19:00 Uhr, Samstag 09:00 – 12:30 Uhr

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