Costa del Sol - die andalusischen Mittelmeerküste | Reisecenter Neuenstadt

Costa del Sol - die andalusische Mittelmeerküste

Darf ich euch mitnehmen auf meine Reise durch Andalusien und entlang der spanischen Costa del Sol?

Die Costa del Sol, auf Deutsch: Sonnenküste, erstreckt sich im Süden Andalusiens entlang des Mittelmeeres. Afrika ist hier zum Greifen nah! Die Costa del Sol ist beliebt bei Sonnenanbetern und Badeurlaubern und bekannt für ihre Hotelanlagen. Auf meiner Inforeise mit TUI entlang der Küste habe ich jedoch noch vieles mehr entdeckt: kleine Bergdörfer und königliche Städte, Orangenplantagen und typische Tapasbars, historische Bauwerke und sogar einen Drehort der Kult-Serie "Game of Thrones".

von Helge Wengenroth

Orgamann, Frontmann, A-Alpha, Motorradfahrer, FC Bayern-Fan seit 1974, liebt Weißbier und Weißwurst, Linsen mit Spätzle, süddeutsche Küche, schwäbischen Wein, Trollinger, Lemberg... und thailändisch-scharfes Essen, ganz vorne mit dabei wenn es ums Probieren von Neuem geht, immer Spaß haben, Menschen und Heimat sind ihm wichtig und gleichzeitig hält er es mit dem mauretanischen Sprichwort „Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen“.

Nerja

Dieser kleine Ort war unsere erste Etappe und hat mich mit seinem südspanischen Flair direkt in Andalusien ankommen lassen. Seine ursprünglichen Fassaden erstrahlen in neuem Glanz und beherbergen schöne Geschäfte und Restaurants, die zum Bummeln einladen. Nach der ersten Hotelbesichtigung auf meiner Reise setze ich mich auf einen "cortado" (kleinen Kaffee) auf die Plaza Balcón de Europa. Der Platz ist wunderschön! Vom Aussichtspunkt, der treffenderweise "Balkon Europa" heißt, blicke ich über das Meer in Richtung Afrika. 

Málaga

Auch Málaga begrüßt uns mit einem traumhaften Ausblick, den wir vom Aussichtspunkt Gibralfaro aus genießen. Ob Stierkampfarena, Kathedrale, Rathaus oder der neue Kreuzfahrthafen vor dem botanischen Garten - bei schönstem Wetter liegt uns hier alles zu Füßen. Mit dem Kollegen Michael Stehr von der TUI laufe ich den Berg wieder hinunter, wir spazieren zur Iglesia de San Augustin und weiter zum Geburtshaus Picassos. Vor der Tür sitzt der Künstler - oder vielmehr: eine Bronze von ihm - auf einer Bank, mit der wir ein paar Fotos zur Erinnerung schießen.

Als es anfängt zu regnen, flüchten wir uns in eine kleine Tapasbar, wo wir es den Einheimischen gleich tun und ein Tellerchen Oliven und ein Gläschen Wein bestellen. Es ist zum Glück nur ein Schauer, so dass wir unsere Entdeckungstour bald fortsetzen können. Die Innenstadt von Málaga lockt uns mit ihren vielen Lichtern, sie hat am Abend eine besonders schöne Atmosphäre. Im Restaurant Los patios de Beatas treffen wir den Rest unserer Gruppe wieder und lassen den Tag bei gutem Essen und spanischem Wein ausklingen.

Finca Juanito Orange

Auf dieser Farm dürfen wir uns heute anschauen, wie eine Vielzahl von Zitrusfrüchten angebaut werden. Juanito persönlich führt uns über seine Finca und begeistert die ganze Gruppe mit seiner witzigen Art, uns seine Früchte zu präsentieren. Auf dem Weg zur Plantage haben wir uns bei einem lokalen Händler mit verschiedenen Gemüsesorten eingedeckt, denn auf unserem Programm steht heute auch kochen - und zwar das spanische Gericht "Estofado" (Gulasch mit Schweinefleisch). Ich bin sehr gespannt, was uns in der Küche erwartet!

Zunächst einmal begrüßt uns dort Heidi, die Frau von Juanito, die seit 38 Jahren in Spanien lebt, aber immer noch fließend Deutsch spricht. Sie führt lautstark das Regiment in der Farmküche, aber sie nimmt alles sehr locker und liebt es, die Gäste zu betreuen. Jeder von uns bekommt eine Aufgabe, ich darf die Tomaten für den Salat vorbereiten. Und wie kann es anders sein: Unser Essen gelingt und schmeckt allen großartig. Als Beilage zum Goulasch gibt es selbstgemachte Pommes.

El Torcal

Nach dem Essen wartet noch ein Highlight auf uns: Wir fahren weiter in den Park Torcal de Antequera, wo einige Szenen der Kult-Serie "Game of Thrones" gedreht wurden. Doch trotz der Berühmtheit sucht man hier Besucherströme und Souvenirshops vergeblich, alles wirkt auf mich sehr unverfälscht und naturbelassen. Auf einem recht unwegsamen Rundgang könnten wir die als Filmkulisse genutzten Felsformationen bewundern und das eine oder andere Bild machen.

Lucena 

Heute fahren wir ins Landesinnere. Unser erster Stopp ist Lucena, wo wir uns die Parroquia San Mateo ansehen - eine der vielen, wunderschönen und jahrhundertealten Kirchen in Südspanien. Danach noch ein leckerer "cortado" auf dem Marktplatz, und schon müssen wir weiter, denn es steht eine noch prächtigere Kirche auf unserem Programm. 

Córdoba

Miguel ist unser örtlicher Reiseleiter. Er weiß alles über die Mezquita-Catedral de Córdoba und bringt uns damit zum Staunen. Das Bauwerk aus dem Jahr 785 ist auch wirklich atemberaubend: eine christliche Kathedrale, die auf einer Moschee gebaut wurde, eine bewundernswerte Mischung muslimischer und christlicher Baukunst. 856 Säulen tragen rot-weiß gemusterte, filigran verzierte Hufeisenbögen, die hoch über uns Besuchern aufragen, und mittendrin sitzt die um 1700 fertig gestellte Kathedrale. Ich kann nur sagen: Die Mezquita-Catedral und ihre Geschichte sind ein absolutes Muss für jeden Touristen, der in dieser Gegend Urlaub macht.

Marbella

Badeort, Ferienhochburg, Jet-Set-Paradies. Die Küstenstadt im Süden Spaniens hat viele Gesichter - und noch mehr Hotels. Für unsere Gruppe stehen daher eine ganze Reihe von Besichtigungen an. Mein kulinarischer Tipp für Marbella: die Bodegas La Venencia. In dieser kleinen, typisch spanischen Bar stärken wir uns mit einigen Tellerchen Tapa. Das Essen ist wirklich hervorragend.

Ronda

Nach vielen, vielen Hotelbesichtigungen wartet zum Abschluss unserer Rundreise eine besondere Belohnung auf uns: Ronda, die Königin der andalusischen Städte, im maurischen Stil erbaut. Während der Hinfahrt schüttet es aus allen Wolken und uns ist klar, es wird wohl auch den Rest des Tages regnen. Obwohl Ronda auf fast 800 Metern liegt, hat die Stadt Schwierigkeiten, das viele Wasser auf ihren Straßen los zu werden und wir bekommen bei unserem Rundgang nasse Füße.

Das Ganze hat aber auch einen Vorteil: Es gelingt mir, ein paar einmalige Bilder von dieser wunderschön anmutenden Stadt auf ihrem Felsen zu schießen. Ich freue mich schon darauf, noch einmal bei schönem Wetter in das andalusische Ronda zurück zu kehren. Sie ist auf jeden Fall einen zweiten Besuch wert.

Impressionen von der Costa del Sol

von Helge Wengenroth

Orgamann, Frontmann, A-Alpha, Motorradfahrer, FC Bayern-Fan seit 1974, liebt Weißbier und Weißwurst, Linsen mit Spätzle, süddeutsche Küche, schwäbischen Wein, Trollinger, Lemberg... und thailändisch-scharfes Essen, ganz vorne mit dabei wenn es ums Probieren von Neuem geht, immer Spaß haben, Menschen und Heimat sind ihm wichtig und gleichzeitig hält er es mit dem mauretanischen Sprichwort „Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen“.

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Montag – Freitag 9:00 – 18:00 Uhr, Samstag 9:00 – 12:30 Uhr

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