Warum ich mich nach zweieinhalb Wochen wie neu geboren fühlte:

Ayurveda-Kur in Sri Lanka

Ein Reisebericht von Helge Wengenroth

Ayurveda-Kur in Sri Lanka

Völlig unerfahren mit Kur-Reisen jeglicher Art machte ich mich im November 2016 zum ersten Mal auf nach Sri Lanka, um meine zweieinhalb wöchige Ayurveda-Kur anzutreten.

Mein Ziel: das Barberyn Beach Ayurveda Resort. Das Resort liegt an der Westküste Sri Lankas, etwa 60 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo, am  schönen, palmengesäumten Strand von Beruwela. Mein Zuhause auf Zeit entpuppte sich als Bungalow ohne Klimaanlage, Fernseher, W-Lan, Dockingstation und all die anderen Dingen, die in guten Hotels heutzutage Standard sind. Hier jedoch würden sie die Gäste nur ablenken.

 

Statt dessen bot mir mein Bungalow samt Terrasse einen unschlagbaren Blick auf das vorgelagerte Riff und einen Erste-Reihe-Platz während unzähliger, traumhafter Sonnenuntergänge. So oft ich konnte, saß ich auf meiner Terrasse, ließ meinen Blick über den Indischen Ozean schweifen und verabschiedete mich ein ums andere Mal in Tagträume.

 

Eingangsuntersuchung: die Bestimmung meines Doshas

Gleich am Ankunftstag fand meine Eingangsuntersuchung statt. Denn so unterschiedlich wie wir Menschen sind, so unterschiedlich sind auch die Behandlungsmethoden während einer Ayurveda-Kur und entsprechend wichtig ist die gründliche Untersuchung zu Beginn. Meine Vatha (Unruhe) machte meiner sehr charmante, jungen Ärztin am meisten Sorgen, aber auch das hohe Gewicht und ein Bluthochdruck von 160/100. Penibel notierte sie im Gespräch alles, was ich zu berichten hatte, vom unruhigen Schlaf bis zur Konsistenz meines Stuhlgangs.

 

Ayurveda: das “Wissen vom Leben”

Auf Basis all dieser Erkenntnisse bestimmte sie dann mein persönliches Dosha. Falls es Ihnen wie mir damals geht und Sie diesen Begriff noch nie zuvor gehört haben, lassen Sie mich kurz erklären: Dem “Wissen vom Leben” zufolge (so die wörtliche Übersetzung von “Ayurveda”) geben in unseren Körpern drei Doshas den Takt an (Vata, Pitta und Kapha), welche sich wiederum aus den Elementen Wasser, Feuer, Luft, Erde und Raum zusammensetzen. Ziel der Ayurveda-Kur ist es, die Elemente in uns (wieder) in Einklang zu bringen.

Mir wurden auch ayurvedischen Medikamente verschrieben, die ich in den kommenden zweieinhalb Wochen drei mal täglich einnehmen sollte. Sie werden auf natürlicher Basis hergestellt und bergen keinerlei gesundheitliche Risiken. Aber ganz ehrlich: Der Geschmack war gruselig

 

Mein Kurprogramm: Massagen, Kräuterbäder und mehr

Meine Tage im Barberyn Beach Ayurveda Resort waren angefüllt mit wiederkehrenden Behandlungen und so verging mein Kuraufenthalt in Sri Lanka (leider) wie im Flug. Jeden Tag durfte ich mich auf eine Ganzkörpermassage mit Kräuteröl freuen, die synchron von vier (!) Händen verabreicht wurde. Ein Traum! Darauf folgten täglich Inhalationen, Dampf- und Kräuterbäder mit verschiedenen Kräuterpackungen im Garten. Es gab aber auch Behandlungen, die für mich eher in die Kategorie “Augen zu und durch” fielen. Dazu gehörte der (glücklicherweise einmalige) “Cleaning Day”, Darmreinigung inklusive.

Und auch die Entgiftung in den ersten Tagen fand ich weniger spaßig. Bis ich, ziemlich schnell, bemerkte, wie es mir dadurch besser ging.

Heimkehr mit festen Vorsätzen

Nach zweieinhalb Wochen fühlte ich mich – ohne Übertreibung! – wie neu geboren und freute mich auf zuhause. Im Gepäck hatte ich den festen Vorsatz, mich künftig besser um meine Doshas zu kümmern. Den Wunsch, mir eine solche Durchschnauf-Kur bald noch einmal gönnen zu können, habe ich mir tatsächlich im Jahr darauf erfüllt.

 

 

Wenn auch Sie gesundheitliche Symptome belasten, könnte eine Ayurveda-Kur genau das Richtige für Sie sein. Kommen Sie gerne zu einer umfangreichen Beratung ins Reisecenter Neuenstadt.

Ich freue mich auf Sie!