Rundreise über die Insel Bali

Erstklassige Hotels und jahrtausendealte Kultur: Ich habe mich in diese Insel verliebt

Quirlige Strandorte im Süden der Insel, die Hotelzone von Nusa Dua, die Reisterrassen von Jatiluwih, der Regenwald im Inselinneren, beeindruckende Tempelanlagen, Elefantenhöhle und heilige Quellen – es gibt viel zu entdecken auf Bali. Während meiner Seminarreise habe ich mir die Insel genauer angeschaut und bin begeistert von der einmaligen Atmosphäre zurück gekehrt. Bali ist so vielseitig, dass ich eine Rundreise sehr empfehlen kann. Gerne berate ich euch persönlich!

von Lena Dieterle

Der blonde Engel aus dem Schwarzwald. Verwandlungsfähig. Familienmensch. Kreuzfahrtliebhaberin. Immer gut drauf und nicht aus der Ruhe zu bringen. Schuhverrückt. Manchmal chaotisch, aber immer zuverlässig. Ausbildung im Reisecenter.

Der touristische Süden: Kuta und Legian

Meine Rundreise beginnt im Süden Balis, wo sich auch der Flughafen befindet. Kuta und Legian sind lebhafte, vielseitige Ortschaften, die fließend ineinander übergehen. 

Am schönen öffentlichen Strand von Kuta, der aufgrund des starken Wellengangs vor allem Surfer anzieht, ist tagsüber immer etwas los – hier treffen sich Touristen, Einheimische und Strandverkäufer. Wer nach Sonnenuntergang Action sucht, geht direkt ins Zentrum nach Kuta. Auf der Partymeile reiht sich Diskothek an Diskothek, laute Musik dröhnt aus den Lautsprechern und überall hängen grell leuchtende, große Bildschirme. Man kann in Kuta aber auch bummeln gehen: Es gibt dort die üblichen Souvenirläden, die ein buntes Allerlei von Schuhen, Taschen, Strandkleidern und vielem mehr anbieten. Man wird von den Verkäufern angesprochen, aber nicht bedrängt. Ich habe die Atmosphäre trotz des Rummels als angenehm empfunden. In diesem bunten Wirrwarr aus blinkender Reklame, Garküchen und hupenden Mopeds findet man auch Gassen mit gemütlichen Cafés im Vintage- und Ibiza Stil, Restaurants mit chilliger Lounge-Atmosphäre, rustikale Kneipen, Sportsbars und Pubs. Ein bunter Klangteppich liegt über allem. 

In Legian ist es alles in allem ruhiger, nicht ganz so aufgedreht und leicht verrückt. Trotzdem bietet der Ort allerlei Möglichkeiten zum Flanieren, Shoppen und gemütlichen Zusammensitzen in Restaurants und Bars. Am schönen Sandstrand mit lockeren Beachbars lässt sich der Urlaub entspannt genießen.

Nusa Dua

Durch ein riesiges steinernes, kunstvoll verziertes Tor gelange ich in die abgetrennte Hotelzone von Nusa Dua. Das Gebiet ist sehr sauber und gepflegt, da es in den letzten Jahren extra für Touristen aufgebaut und angelegt wurde. Der feinsandige, helle Strand ist traumhaft schön. Bei Ebbe kann man sich hier in der Sonne entspannen, bei Flut im Meer erfrischen.

Als die Temperaturen am Abend etwas angenehmer werden, schlendere ich an der Promenade entlang bis zur Bali Bay. Hier gibt es gemütliche Bars am Strand. Die Pflanzen und Sandsteinmäuerchen entlang des Weges sind jetzt angestrahlt, die Lichter lassen das Meer glitzern und aus der Ferne klingt Livemusik herüber. Die leichte Meeresbrise ist nach der Hitze des Tages herrlich erfrischend. Zur Hotelzone gehört auch die Bali Collection, eine Art Open-Air-Shoppingmall mit sehr schönen Restaurants und Geschäften, wie ich beim Bummeln feststelle.

Sanur

Sanur befindet sich ebenfalls im Süden Balis, ein quirliger, aber für meinen Geschmack nicht zu lebhafter Ort. Stundenlang kann man hier auf den breiten Fußgängerwegen an den Straßen entlang gehen. Wirklich schöne Läden laden in Sanur zum ausgiebigen Shoppen und Stöbern ein, hier kann man auch ein Paar besondere Schuhe, Kleidungsstücke oder Schmuck entdecken. Das Restaurant- und Barangebot hat mich mit schöner, geschmackvoller Gestaltung und Livemusik ebenfalls überzeugt.

Jatiluwih

Ganz im Inselinnern befindet sich das Gebiet rund um Jatiluwih, dessen Reisterrassen zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Ein Paradies für sich! Wir lassen den Trubel des touristischen Südens hinter uns und fahren immer weiter bergauf. Die Straße wird immer abenteuerlicher mit großen Schlaglöchern und am Straßenrand wird es immer grüner, ein atemberaubendes Kalaidoskop aus hunderten Grüntönen. Auch das Licht verändert sich und es wird kühler, denn riesige Bambus- und Bananenpflanzen spenden Schatten. Schließlich sehen wir die Reisterrassen, die sich in schier endlosen Stufen an den Hängen ausbreiten. Alles wirkt so perfekt, symmetrisch und aufgeräumt, ja fast schon unecht, wie akkurat sich die Reisterrassen Stufe für Stufe in den Himmel schrauben. Ich hatte diese Landschaft zwar schon auf Postkarten und in Reisekatalogen gesehen. Hier einmal real und mittendrin zu stehen, war für mich dennoch ein unbeschreibliches Erlebnis.

Ubud

Auf dem Weg in den Osten Balis und zurück an die Küste legen wir einen Stopp in Ubud ein. Ubud liegt mitten im Regenwald und gilt als kulturelles Zentrum Balis und als Künstlerstadt. Ich schlendere durch die Straßen und entdecke allerlei Besonderes – außergewöhnliche Sommerkleider, handgemachten Schmuck, mit Perlen bestickte Taschen. Hier wäre ich gerne noch länger geblieben, doch wir wollen uns noch zwei Tempelanlagen anschauen.

Goa Gajah – die Elefantenhöhle

Goa Gajah liegt nur wenige Kilometer von Ubud entfernt mitten im Dschungel. Beim Betreten der Tempelanlage geht es erst einmal auf steilen Treppen in die Tiefe, vorbei an zentimeterdicken Wurzeln, Farnen und Lianen. Dazwischen schlängeln sich Bäche, plätschern Wasserfälle, liegen stille Teiche und riesige, mit Moos bewachsene Steine. Goa Gajah trägt seinen Namen wegen der Elefantenhöhle im Inneren der Anlage. Ich betrete die Höhle durch den riesigen, weit aufgerissenen Mund des Elefanten, der mich von oben mit wachsamen, in den Stein gemeißelten Augen anblickt. Ich werde regelrecht verschluckt denn im Inneren der Höhle ist das Licht schummrig und ich finde mich in einer Wolke aus Weihrauch wieder. 

Tirta Empul – die heilige Quelle

Ebenfalls im Inneren der Insel liegt Tirta Empul, eine von Balis wichtigsten Tempelanlagen. Zentrales Element ist ein großes Wasserbecken, das aus einer Quelle gespeist wird, die den Balinesen als heilig gilt. Tirta Empul ist eine offene Anlage mit reich verzierten Mauern, Toren, steinernen Skulpturen und altarähnlichen Bungalows, die mit Moos überwachsen sind. Kein Wunder, die Tempelanlage, deren Architektur zu den schönsten der Insel gehört, ist über 1000 Jahre alt! Zum Teil ist das Gemäuer dunkelgrün bis fast schwarz, an manchen Stellen aber auch leuchtend hellgrün. Überall liegen Opfergaben für die Götter, bestehend aus Blumen, Früchten und Geld, die sich ebenso wie die farbenfrohen Sarongs der betenden Balinesen von den grauen, grünen und braunen Mauern abheben. Der Duft von Räucherstäbchen liegt in der Luft. Es herrscht eine einzigartige Atmosphäre.

Candidasa

Wir erreichen die Ostküste und das Örtchen Candidasa, das etwas verschlafen inmitten grün bewachsener Hügel liegt. Der Osten Balis ist noch ganz ursprünglich. Weit weg von den touristisch überlaufenen Orten im Süden, zeigt mir die Insel nun ein ganz anderes Gesicht. Hier kann ich nun voll und ganz in die Kultur und Religion der Balinesen eintauchen. Man kann sich aber auch sportlich betätigen und die einzigartige Natur genießen. Ein wunderbarer Abschluss meiner Rundreise über die Insel Bali.

Habe ich euch jetzt Appetit gemacht auf Bali?

Dann stöbert doch mal in meinen Hotelberichten oder lasst euch direkt von mir beraten und euren maßgeschneiderten Wunschurlaub planen! Ich stehe euch telefonisch, per Email und WhatsApp zur Verfügung – und natürlich persönlich im Reisecenter Neuenstadt.

von Lena Dieterle

Der blonde Engel aus dem Schwarzwald. Verwandlungsfähig. Familienmensch. Kreuzfahrtliebhaberin. Immer gut drauf und nicht aus der Ruhe zu bringen. Schuhverrückt. Manchmal chaotisch, aber immer zuverlässig. Ausbildung im Reisecenter.

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Wir beraten Dich gern.

Montag – Freitag 09:00 – 19:00 Uhr, Samstag 09:00 – 12:30 Uhr

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