Radreise durch Brandenburg | Reisecenter Neuenstadt

Radreise durch Brandenburg

Genussradtour durch urwüchsige Landschaften: in sechs Tagen und 330 km einmal rund um Berlin

Gut ausgebaute Radwege, Gepäcktransport, vorab gebuchte Unterkünfte und auf Wunsch E-Bikes: Wir haben unsere toll organisierte Radwanderung entlang Havel und Spree, durchs Oderbruch und die Märkische Schweiz und auf dem Mauerradweg am ehemaligen Grenzstreifen sehr genossen. Habt ihr Lust, unsere Radreise selbst zu fahren? Ihr könnt die Tour bei uns im Reisecenter buchen! Hier erzählen wir euch mehr darüber, warum Brandenburg ein Traum für Radfahrer ist.

von Helge Wengenroth

Orgamann, Frontmann, A-Alpha, Motorradfahrer, FC Bayern-Fan seit 1974, liebt Weißbier und Weißwurst, Linsen mit Spätzle, süddeutsche Küche, schwäbischen Wein, Trollinger, Lemberg... und thailändisch-scharfes Essen, ganz vorne mit dabei wenn es ums Probieren von Neuem geht, immer Spaß haben, Menschen und Heimat sind ihm wichtig und gleichzeitig hält er es mit dem mauretanischen Sprichwort „Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen“.

Unsere Radreise beginnt und endet in Potsdam

Am Nachmittag kommt unsere Gruppe - 14 Menschen zwischen 50 und Mitte 70 aus dem Raum Neuenstadt - in Potsdam an. Wir checken in unserem Hotel ein und nehmen unsere E-Bikes in Empfang. Das heißt: Alle bis auf meine Frau und mich und einen weiteren Teilnehmer, denn wir haben uns entschieden, die Tour alleine mit Muskelkraft zu fahren. Bianka und ich wollen schließlich in ein paar Wochen zu Fuß die Alpen überqueren. Dafür ist die Radwanderung ein gutes Training, finden wir.

Am Nachmittag bleibt uns noch Zeit, den Charme der Landeshauptstadt bei einem Spaziergang zu entdecken und das ein oder andere historische Bauwerk zu besichtigen. Ein Muss ist in Potsdam natürlich Schloss Sanssouci!

Radtour Tag 1: Potsdam - Oranienburg (57 bzw. 76 km)

Die erste Etappe lässt sich direkt abkürzen, indem man mit der Fähre von der Potsdamer Innenstadt zur Sacrower Heilandskirche übersetzt. Wir aber wollen radeln und die extra Kilometer, die uns um einen Wasserarm herum führen, lohnen sich! An der Kirche angekommen, baden wir erstmal - mit tollen Panoramablick!

Das Wasser wird während unserer gesamten Radtour durch Brandenburg in Form von unzähligen Seen, Flüssen und Kanälen unser ständiger Begleiter sein - einfach herrlich! An heißen Tagen kann man sich zwischendurch immer mal erfrischen. Wir fahren über die Glienicker Brücke, auf der zu DDR-Zeiten Agenten ausgetauscht wurden, und ein Stück auf dem "Berliner Mauerweg" bis wir schließlich auf den gut ausgebauten Havel Radweg wechseln. Als wir unser Hotel erreichen, wartet dort unser Gepäck bereits auf uns. Die klappt ja wirklich super!

Radtour Tag 2: Oranienburg - Werbellinsee (52 km)

Der Tag ist geprägt durch traumhafte Kanallandschaften: Wir radeln auf sehr gut ausgebauten Wegen am Oder-Havel-Kanal, am Langen Trödel und am Finowkanal entlang, durch hübsche Dörfer und am Jagdschloss Hubertusstock vorbei, in dem sich einst Erich Honecker und Helmut Schmidt getroffen haben.

Vor allem aber genießen wir die Fahrt durch eine unberührte und dünn besiedelte Landschaft. Das Highlight des bis dahin schon wunderschönen Tages ist das Café Wildau am Ende unserer Tagesetappe: Direkt am Werbellinsee gelegen, genießen wir kühle Getränke und eine Stärkung mit tollem Blick aufs Wasser. Und natürlich gehen wir auch wieder schwimmen.

Radtour Tag 3: Werbellinsee - Hohenwutzen/Oder (63 km)

Am glasklaren Werbellinsee entlang starten wir unsere heutige Tagesetappe, die uns weiter durch das Biosphärenreservat Schorfheide Chorin und am Grimnitzsee entlang führt. Wieder beeindrucken uns die urwüchsigen, nahezu menschenleeren Landschaften und die herrliche Ruhe. Dass das Wetter heute etwas unbeständig ist und es ab und zu etwas nieselt, stört die gute Stimmung in unserer Radelgruppe kein bisschen! 

Es liegen aber auch wieder einige historische Sehenswürdigkeiten am Wegesrand: der prächtige Kaiserbahnhof aus dem Jahr 1898, das Zisterzienserkloster Chorin und schließlich das gigantische Schiffshebewerk Niederfinow, das bereits 1934 erbaut wurde und noch immer in Betrieb ist. Seinen Titel "Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst Deutschland" trägt Europas größter Schiffsfahrstuhl wirklich zurecht! Die Nacht verbringen wir in einem Hotel an der Oder. Auf der anderen Seite des Flusses sehen wir bereits Polen.  

Radtour Tag 4: Hohenwutzen - Buckow/ Märkische Schweiz (45 km)

Unsere kürzeste Etappe hat es in sich, denn die "Märkische Schweiz" trägt ihren Namen zurecht und auch das Oderbruch ist - im Gegensatz zum ansonsten recht flachen Brandenburg - überraschend hügelig. Während die Beine tüchtig strampeln, staunen wir wieder über diese einzigartige Landschaft, die wir als Radreisende so hautnah erleben dürfen. Das Oderbruch ist noch dünner besiedelt als die Gegend, durch die wir bisher gefahren sind. Wir radeln in ganzes Stück auf dem Oderdeich, rechts und links erstrecken sich die wilden Oderauen, und fühlen uns ein bisschen wie am Ende der Welt angelangt. 

Dann führt uns eine Serpentinenstraße in einen Talkessel, an dessen Grund uns der leuchtend blaue Schermützelsee und ein schnuckeliges Städtchen mit Kopfstein gepflasterten Straßen und hübschen alten Häuschen erwartet: Buckow, die "Perle der Märkischen Schweiz". Hierher zogen sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert Berliner Prominente in die Sommerfrische zurück und der Charme des Städtchens ist bis heute zu spüren.

Radtour Tag 5: Buckow - Müggelsee (51 km)

Vorbei an Gründerzeitvillen, lassen wir die Sommerfrische-Orte der Märkischen Schweiz hinter uns und radeln schließlich an einem völlig unerwarteten Bauwerk vorbei: Mitten in Brandenburg steht Deutschlands größte Feldsteinpyramide. Wer waghalsig genug ist, kann sie sogar besteigen. In Ihlow kommen wir an einem hübschen Bio-Café mit Hofladen und herrlichem Garten vorbei und überzeugen die überraschte Betreiberin mit dem geballten Charme von 14 hungrigen und durstigen Radlern, uns zu bewirten. Wieder einmal stellen wir fest, wie freundlich und aufgeschlossen die Brandenburger sind. Das Café ist eines der Highlights unserer Tour und auf jeden Fall von dieser Etappe. Unübertroffen selbst von unserem Hotel samt Restaurant direkt am Müggelsee, das uns am Nachmittag erwartet. Vorher kommen wir noch am spannenden Museumspark Rüdersdorf vorbei, für den wir gerne noch etwas mehr Zeit gehabt hätten.  

Radtour Tag 6: Müggelsee - Potsdam (62 km)

Unsere letzte Tagesetappe führt uns wieder auf den Mauerradweg, an der einstigen innerdeutschen Grenze entlang. Was sich heute als grünes Band präsentiert, von der Natur zurück erobert, war bis 1989 eine streng bewachte Grenze, an der zahlreiche Menschen den Tod fanden. Immer wieder halten wir an, um auf den Gedenksäulen entlang des Weges etwas über diesen, noch so jungen, Abschnitt der deutschen Geschichte zu lesen.

Der heutige Tag macht mich sehr nachdenklich und auch dankbar dafür, dass ich nicht in einem repressiven Land geboren wurde und mich entscheiden musste, ob ich das Risiko einer Flucht eingehen möchte. Wunderschön sind die Kirschbäume, von denen Japan hunderte gespendet hat und die entlang des einstigen Grenzstreifens gepflanzt wurden. 

Mit vielen neuen Eindrücken, wunderbar erholt (wenn auch mit leicht schmerzenden Hinterteilen...) erreichen wir am Nachmittag Potsdam. Ob mit E-Bikes oder normalen Fahrrädern: Die Radtour hat großen Spaß gemacht, da ist sich unsere Gruppe einig. 

Bucht jetzt unsere Radreise mit Gepäcktransport durch Brandenburg und fahrt sie individuell zu eurem Wunschdatum!

Haben wir euch jetzt Lust gemacht, das wasserreiche und landschaftlich vielseitige Brandenburg mit dem Fahrrad zu erkunden? Gerne erzählen wir euch mehr zur Tour - ruft uns einfach an oder kommt im Reisecenter Neuenstadt vorbei! 

Impressionen aus Brandenburg

von Helge Wengenroth

Orgamann, Frontmann, A-Alpha, Motorradfahrer, FC Bayern-Fan seit 1974, liebt Weißbier und Weißwurst, Linsen mit Spätzle, süddeutsche Küche, schwäbischen Wein, Trollinger, Lemberg... und thailändisch-scharfes Essen, ganz vorne mit dabei wenn es ums Probieren von Neuem geht, immer Spaß haben, Menschen und Heimat sind ihm wichtig und gleichzeitig hält er es mit dem mauretanischen Sprichwort „Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen“.

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Montag – Freitag 9:00 – 18:00 Uhr, Samstag 9:00 – 12:30 Uhr

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