Sevilla – bezaubernde Hauptstadt Andalusiens

„Sevilla, zeige dich von deiner schönsten Seite!“

Sevilla – bezaubernde Hauptstadt Andalusiens

Sevilla! Schon lange vor Beginn meiner Seminarreise durch Andalusien habe ich mich auf den Tagesausflug in die Haupstadt der Region gefreut. Nach rund 90 Minuten Fahrt ab unserem Hotel Sentido Ama Isantilla steige ich mit meiner Kamera bewaffnet und dem Entdeckungsdrang eines Christopher Columbus aus dem Bus: „Sevilla, zeige dich von deiner schönsten Seite!“

Unsere Reiseführerin erwartet uns schon, um uns ihre Lieblingsstadt zu zeigen.

Erste Station: Plaza de España. Dieser Platz ist unfassbar schön. In der Mitte befindet sich ein großes Wasserbecken, das auf der einen Seite von einem prächtigen, langgestreckten Gebäude eingefasst wird. Ich laufe an seiner Mauer aus gelben und orangenen Steinen entlang und entdecke überall kleine Nischen und hübsche Fliesen, die als Schmuck angebracht wurden. Mosaike erzählen den Besuchern Episoden aus der spanischen Geschichte. Ein Bilderbuch aus Steinen an der Wand.

Ich setze mich auf eine kleine Mauer und lasse die Atmosphäre auf mich wirken. Ein paar Reisegruppen werden über den Platz geführt, Pärchen bleiben stehen und machen Erinnerungsfotos. Trotzdem hetzt hier keiner von einem Must-See zum nächsten. Wie schön, wenn an einem touristischen Orten eine solche Ruhe herrscht!

Nun geht es weiter zur Kathedrale von Sevilla. Ich stehe vor diesem mächtigen Gebäude und lasse meinen Blick an den Türmen hinauf bis zur Spitze wandern. Überwältigend. Diese Kirche ist eine der größten weltweit. Wenn man sich jetzt noch vor Augen führt, wann und über welchen Zeitraum sie gebaut wurde, bekommt man Gänsehaut. 1401 gab es weder Strom noch Betonmischer, es gab keinen Kran und keinen Bagger. Kein Wunder, dass die Bauarbeiten über 100 Jahre andauerten. Nun steht diese Kathedrale vor mir, als wäre Sie für die Ewigkeit erschaffen worden.

Nach dieser kurzen und interessanten geführten Tour durch Sevilla dürfen wir die Stadt nun auf eigene Faust erkunden. Für etwas mehr als eine Stunde gehört Sevilla mir!

Zusammen mit einer Kollegin schlendere ich durch die Gassen der Altstadt, meine Schuhe klackern auf dem Kopfsteinpflaster, Kaffee und andere Düfte kitzeln immer wieder meine Nase. Die Cafés und Restaurants haben Stühle und Tische auf die Straßen gestellt und verkünden auf Tafeln ihr Tagesangebot. In fast jeder Bar bekommt man Tapas. Kein Wunder, gilt doch Sevilla als Geburtsort dieser kleinen Speisen – und hier sind sie nicht nur kleine Happen, sondern oftmals raffinierte Mini-Gerichte. Wir sind schon den ganzen Tag auf den Beinen, also gönnen wir uns in einem schnuckligen Café eine Pause. In diesem Moment weiß ich wieder, warum meine Arbeit für mich ein echter Traumjob ist.

Es ist tief in der Nacht, als ich nach weiteren Programmpunkten schließlich im Hotel Sentido Ama Islantilla in mein Bett sinke. Noch einmal schaue ich mir die Fotos an, die ich heute gemacht habe, und beschließe: „Sevilla, mi amor, ich komme wieder!“

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