Madeira und Porto Santo

Die Blumeninsel und das Strandparadies vor der Küste Afrikas

Die Schwesterninseln Madeira und Porto Santo liegen vor der Küste Afrikas im Atlantischen Ozean, genauer gesagt: westlich von Marokko und nördlich der kanarischen Inseln. Madeira und Porto Santo gehören zu Portugal und obwohl sie nah beieinander liegen, haben sie einen ganz unterschiedlichen Charakter: Während die Blumeninsel Madeira mit ihren Bergen und der wunderschönen Hauptstadt kulturinteressierte Aktivurlauber anzieht, lockt das kleinere Porto Santo mit ursprünglichem, entspanntem Inselflair vor allem Strandurlauber. 

Auf beiden Insel herrschen das ganze Jahr über angenehme Temperaturen, die selbst im Hochsommer selten an der 30-Grad-Marke kratzen. Dazu weht ein angenehmes Lüftchen vom Atlantik und es regnet äußerst selten. Meine Inforeise mit Olimar war mein erster Besuch auf den beiden Inseln, aber ich weiß jetzt schon: Ich werde privat wiederkommen! Vor allem Madeira hat mich begeistert, denn diese Insel hat entgegen ihrem Ruf nicht nur Senioren, sondern auch jüngeren Aktivurlaubern und Familien mit Kindern viel zu bieten.

Wie komme ich nach Madeira und/ oder nach Porto Santo?

Nach Madeira gibt es sehr gute Verbindungen von allen großen deutschen Flughäfen. Von Stuttgart beispielsweise geht täglich ein Direktflug, der Funchal in rund vier Stunden erreicht. Auch Porto Santo besitzt einen Flughafen, der etwas seltener, aber dennoch mehrmals pro Woche ab Deutschland angeflogen wird. Eine Fähre verbindet beide Inseln, die Überfahrt dauert etwa zweieinhalb Stunden. 

Der Landeanflug auf Madeira ist spektakulär: Die Start- und Landebahn ist relativ kurz (obwohl sie mit aufwändigen Stützbauten verlängert wurde) und befindet sich am Fuß eines Steilhangs, an dem sich gerne Fallwinde bilden. Eine echte Herausforderung für die Piloten und ein bisschen Nervenkitzel für die Passagiere…

Welches Hotel ist das richtige für mich?

Die Hotels auf Madeira haben mich begeistert: Hier gibt es sehr schöne, individuelle Häuser und ein nachhaltiger Umgang mit der Natur und den Ressourcen Madeiras spielt eine wichtige Rolle. 

Auf Porto Santo hat man sich sogar das Ziel gesetzt, in einigen Jahren nur noch Elektroautos auf der Insel zuzulassen. Insgesamt ist die Qualität der Hotellerie sehr hoch, das gilt auch fürs Essen. 

Was erwartet mich auf Madeira und Porto Santo?

Madeira ist eine Insel für Aktivurlauber und Individualisten. Die Insel hat so ziemlich alles zu bieten, was man sich im Urlaub wünscht: Tolles Klima, wunderschöne Landschaft, Geschichte und Kultur, eine attraktive Hauptstadt und jede Menge Aktivitäten: Wandern, Radfahren, Reiten, Golfspielen, Surfen, Tauchen, SUP,  Paragliding, sogar Canyoning und vieles mehr. Das einzige, was man auf Madeira nicht kann, ist: am Strand liegen.

Das geht dafür wunderbar auf der Nachbarinsel Porto Santo. Die Insel bezaubert mit ihrem ursprünglichen, entspannten Flair. Hier kann man einfach abschalten und vom Alltagsstress runterkommen. Der Sandstrand fällt ganz flach ab und ist deshalb auch für Familien mit Kindern gut geeignet. Einige Bars, am Strand sowie am Hafen, locken in lauen Sommernächten zum Feiern unter freiem Himmel. Und wie es sich für eine Insel gehört, sind auch hier allerlei Aktivitäten auf und am Wasser möglich. 

Auch das Essen auf den zu Portugal gehörenden Inseln ist vielseitig und richtig gut. Vieles wächst direkt dort beziehungsweise wird in den Küstengewässern gefischt. Ich empfehle unbedingt einen Besuch Mercado Central in Funchal, wo allerlei verkauft wird, was es hierzulande nicht gibt. Ich habe dort Vanilleapfel und Bananenananas probiert und die Inselspezialität “Espada” (Schwarzer Degenfisch), der in 1000 Metern Tiefe gefangen wird. Köstlich! 

Geschrieben von:


Helge Wengenroth

»Orgamann, Frontmann, A-Alpha, Motorradfahrer, FC Bayern-Fan seit 1974, liebt Weißbier und Weißwurst, Linsen mit Spätzle, süddeutsche Küche, schwäbischen Wein, Trollinger, Lemberg... und thailändisch-scharfes Essen, ganz vorne mit dabei wenn es ums Probieren von Neuem geht, immer Spaß haben, Menschen und Heimat sind ihm wichtig und gleichzeitig hält er es mit dem mauretanischen Sprichwort „Wer nicht reist, wird nicht den Wert der Menschen schätzen lernen“.«

Wandern und mehr auf der Insel Madeira

Der Ackerbau auf Madeira ist wegen eines aufwändigen Bewässerungssystems möglich: Die ersten “Levadas” wurden bereits im 15. Jahrhundert angelegt und ohne dieses System von künstlichen Wasserläufen, das inzwischen rund 2000 Kilometer umfasst, wäre die ausreichende Versorgung der Einwohner mit lokalem Obst und Gemüse gar nicht möglich. Heute werden die Wasserläufe auch touristisch genutzt, zum Beispiel gibt es Wanderwege, die daran entlang führen. 

Weitere Attraktionen auf Madeira sind zum Beispiel der Aussichtspunkt Cabo Girão, der auf 580 Metern Höhe einen spektakulären Ausblick und einen schwindelerregenden Blick in die Tiefe bietet. Noch etwas höher liegt die Wallfahrtskirche in Monte, in der der letzte Kaiser Österreichs beerdigt liegt. Der beste Weg, um vom Berg in Monte wieder herunter zu kommen – natürlich erst, nachdem man sich dort die wunderschön angelegten Gärten angeschaut hat – ist per Korbschlitten: Diese Gefährte werden von einheimischen Männern gesteuert und gebremst. Ein Heidenspektakel!

Habe ich euch jetzt Appetit auf Madeira oder Porto Santo gemacht? Gerne berate ich euch ausführlich zu eurem Urlaub auf den Inseln und bei der Auswahl des passenden Hotels. Ein Anruf, eine E-Mail oder eine WhatsApp–Nachricht genügen, und schon können wir mit der Urlaubsplanung beginnen. Natürlich könnt ihr uns auch zu den gewohnten Öffnungszeiten im Reisecenter Neuenstadt besuchen.

Und falls ihr euch jetzt schon entschieden haben, ist die Buchung eures Urlaubs auf Madeira oder Porto Santo nur noch einen Klick entfernt!